Digitale Verwaltung - Deutschland verschläft den digitalen Anschluss

Seit 2010 liefert die Studie eGovernment MONITOR ein umfassendes Bild über die aktuelle eGovernment Situation in Deutschland. Neben Nutzung, Zufriedenheit, Treibern und Barrieren werden auch die Evaluierung verschiedener eGovernment Möglichkeiten sowie die Einstellung der Bürger bei der Untersuchung betrachtet.


Die Studie zeigt klare Defizite

In den letzten Jahren ist vieles zur Modernisierung der Verwaltung unternommen worden, aber nicht flächendeckend und auch nicht konsequent genug. Das bestätigen auch die diesjährigen Zahlen des eGovernment Monitor 2017 zur Akzeptanz und Nutzung von digitalen Behördenleistungen. Die Barrieren für E-Government werden zu schleppend abgebaut.

Die vollständige Studie eGovernment MONITOR 2017 finden Sie unter folgendem Link

 

Was machen andere Länder anders?

Deutschland liegt beim eGovernment, also der Digitalisierung der öffentlichen Dienste, in internationalen Vergleichen gerade mal im Mittelfeld. Vorzeigeländer wie Großbritannien oder Estland sind uns weit voraus.

In Estland ist es zum Beispiel möglich, ein Unternehmen innerhalb weniger Stunden online anzumelden, da die digitale Unterschrift dort rechtswirksam ist und dank verschlüsselter Übertragung auch als sicher gilt. In Großbritannien kann man die Verlängerung seines Reisepasses komplett online abwickeln.

Nur in Deutschland sind für solche Anträge noch jede Menge Papier und Behördengänge nötig. Damit Deutschland beim eGovernment nicht weiter zurückfällt, ist ein dringender Kulturwandel in den Behörden notwendig.

 

Deutschland ist nicht „mittellos“ – wir nutzen vieles nur einfach nicht

Und genau an dem Punkt stehen wir uns selbst im Weg. Die Hauptnutzungsbarrieren von eGovernment sind die fehlende Bekanntheit von Online-Angeboten und mangelnde Durchgängigkeit. Die Vorteile der Online-Nutzung wie z. B. Vermeidung von Behördengängen und eine schnellere Bearbeitung müssen den Bürgern aufgezeigt werden, denn die reine „Bereitstellung“ reicht nicht aus.

 

Digitale Verwaltungsangebote

 

Welche digitalen Mittel können die Vision "digitale Verwaltung" voranbringen?

Die Verwaltung braucht unserer Meinung nach ein digitales „Sprachrohr“ zum Bürger. Und dieses kann mit einem digitalen Briefkasten für jeden Bürger in Deutschland geschaffen werden.

Die Post von der Verwaltung kann dem Bürger wie gehabt anhand seiner Postadresse zugestellt werden – nur eben digital. Als Schlüssel für den digitalen Briefkasten wird das sicherste Medium, was es in Deutschland heute gibt, genutzt – der neue Personalausweis. Dieser gewährt eine sichere Authentifizierung und Identifizierung des Postempfängers. Der Bürger hat an jedem Ort, zu jeder Zeit und von jedem Endgerät seiner Wahl Zugriff auf seine Post.

Der digitale Briefkasten ist etwas Neues, was dem Bürger vom Prinzip her aber bekannt ist.

Denken Sie an Ihren Briefkasten an der Hauswand. Das Prinzip des klassischen Briefkastens haben wir einfach in die digitale Welt übertragen.

Der digitale Briefkasten für ALLE Versender - die Verwaltung, die Versicherung, die Bank, die Krankenkasse oder der Energieversorger können „ihre“ Post dort einwerfen. 

Lassen Sie uns die Aufholjagd 4.0 endlich beginnen!

 

Best Practice digitale Verwaltung

Der digitale Briefkasten wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Im Rahmen des Projektwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat die :::output.ag mit dem :::bitkasten den 1. Preis im Sektorenbereich „Verwaltung“ gewonnen.

Somit positioniert sich die :::output.ag auf der Best-Practice Landkarte des BMWi als eines der besten Projekte Deutschlands im Bereich Digitalisierung.

 

Erfahren Sie mehr über die Innovation :::bitkasten. Sprechen Sie uns an!

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Weitere Informationen und Beiträge

Gewinner output.ag Best Practice

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